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| Meinung - Sport | ||||||
| Geschrieben von: Patrick Reichelt | ||||||
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Lieber Sportsfreund Nier, Martin Schmitt hat Glück gehabt. Anders als manch' Anderer, der in der Vergangenheit aus der Erfolgsspur geraten war, konnte Deutschlands krank gehungertes Skisprung-Sorgenkind nach vergleichsweise kurzer Zwangspause wieder mittun im großen Geschäft. Alles wieder in Ordnung also. Es ist abgehakt, was vor wenigen Wochen noch eine breite Öffentlichkeit erschauern ließ. Womit also wieder einmal Verlass war, auf die Verdrängungsmechanismen des Systems. Krankheit, Schwäche, auch nur anders sein – das passt nicht in die so archaische Leistungsgesellschaft des Profisports. Wer ein Teil von ihr sein will, der muss funktionieren.
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